Kurzportrait
Wir über uns
Firmenprofil

Die Fink & Walter GmbH mit Sitz im saarländischen Merchweiler stellt Verbandstoffe und Krankenhausbedarfsartikel her. Das Unternehmen ist in zwei Geschäftsfelder aufgeteilt. Zum einen produziert und vertreibt Fink & Walter seine eigene Verbandstoffmarke, zum anderen erfolgt ein großer Teil der Fertigung in kundenspezifischer Aufmachung (Private Label). Das Unternehmen wurde im Jahr 1947 von Hermann Fink gegründet. In der Nachkriegszeit konnte Herr Fink als einer der ersten gefaltete Mullkompressen anbieten, die er aus Frankreich importierte. Im Jahr 1977 ist Gerhard Walter als geschäftsführender Gesellschafter dazu gestoßen. Bereits damals war es Fink & Walter ein Anliegen, neben der verlässlichen Belieferung mit Verbandstoffen, einen Mehrwert anbieten zu können. So wurden bereits Ende der 70er Jahre in Kooperation mit einer Uniklinik sterile Verbandstoffe mit stations- bzw. anwendungsspezifischen Sterilbeutelinhalten entwickelt. Hierdurch konnte dem Klinikpersonal mehr Freiraum zur individuellen Patientenversorgung geschaffen werden. Nach dem Ausscheiden von Hermann Fink im Jahr 1987 übernahm Gerhard Walter dessen gesamte Unternehmensanteile. Seit Übergabe der Geschäftsleitung im Jahr 2004 an seinen Sohn Christian Walter, führt dieser das mittelständische Unternehmen erfolgreich weiter. Seit Firmengründung konnten der Umsatz und die Anzahl zufriedener Kunden kontinuierlich gesteigert werden.

Unternehmensphilosophie und -grundsätze

Basis unseres Erfolgs ist das über viele Jahre aufgebaute Know-how im Medizinproduktesektor und das ständige Bewusstsein jedes Mitarbeiters über die große Verantwortung, die mit der Herstellung steriler und unsteriler Verbandstoffe verbunden ist. Durch die enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Kunden können wir veränderte Anforderungen und Kundenwünsche unmittelbar aufgreifen und durch unsere flexible Arbeitsweise direkt in unser Leistungsprogramm einbeziehen. Mit qualitativ hochwertigen Produkten zu wirtschaftlich attraktiven Konditionen möchten wir die Arbeitsprozesse im Praxis- und Klinikalltag erleichtern und die medizinische Versorgung der Patienten unterstützen. Qualität, Flexibilität, Zuverlässigkeit und Kundenorientierung sind die Grundpfeiler der Unternehmensphilosophie der Fink & Walter GmbH.

Neben dem Bereich der individuellen, kundenspezifischen Fertigungen setzt sich das Leistungsprogramm der Fink & Walter GmbH aus einer umfangreichen Palette an Standardprodukten zusammen, die sich seit vielen Jahren sowohl in Kliniken als auch im niedergelassenen Bereich bewährt haben. Es gliedert sich in zwei Bereiche, so

das Produktprogramm FIWA-PRAX, das wir in erster Linie für den Bedarf von Arztpraxen sowie stationären und ambulanten Einrichtungen in Krankenhäusern zusammengestellt haben (z.B. sterile und unsterile Kompressen, Tupfer, Saugkissen, Wattestäbchen, Binden, Verbände, Pflaster, Tape-Verbände, Hygieneartikel), und

das Produktprogramm FIWA-OP, das mit röntgenologisch nachweisbaren und doppelt steril verpackten Artikeln mit Zählkarte spezifisch auf den Bedarf im OP-Bereich abgestimmt wurde (z.B. Mullkompressen, Tupfer, Bauchtücher bzw. Intestinalbeutel unsteril mit Röntgenkontraststreifen oder als Set doppelt steril verpackt mit Zählkarte und Röntgenkontraststreifen, Sterilisationsvlies)

Für vereinfachte, optimierte Abläufe auf den Stationen und im OP konfektionieren wir auch speziell auf die Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmte individuelle Verbandstoff- oder Operations-Komplett-Sets. Bei Bedarf unterstützen wir auch gerne Kliniken bei der Analyse der im Einsatz befindlichen Produktvielfalt und der Optimierung ihrer Produktstandardisierungs- und Logistikprozesse.

 

Zu unseren Kunden zählen hauptsächlich Kliniken und Klinikverbünde (Einkaufsgemeinschaften), medizinische Fachhändler, Großhändler, Apotheken und auch Mitbewerber, für die wir Private-Label-Fertigungen vornehmen. Wir stehen mit unseren Kunden in ständigem Dialog und pflegen dauerhafte, partnerschaftliche Beziehungen zu ihnen. Die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden bilden den Kern aller Denk- und Handlungsprozesse.

In Einklang mit der Unternehmensphilosophie und den Unternehmensgrundsätzen wenden wir gemäß den gesetzlichen Pflichten als Hersteller von Medizinprodukten ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 13485 an. Das Einhalten von Richtlinie 93/42/EWG (Anhang V) wird durch das CE-Zeichen auf unseren Produkten dokumentiert. Alle Produktionsprozesse werden regelmäßig kontrolliert und auf Optimierungspotenzial geprüft. Die ordnungsgemäße Erfüllung sämtlicher im Qualitätsmanagementsystem festgelegten Regelungen und Abläufe ist für die Mitarbeiter der Fink & Walter GmbH selbstverständlich. Über die gesetzlichen Vorschriften hinaus legt die Geschäftsführung bei jedem einzelnen Mitarbeiter großen Wert auf eigenverantwortliches, effizientes und zielorientiertes Handeln, das ständige Streben nach Innovationen und Verbesserungen – sowohl in Bezug auf die Produkte als auch auf alle Arbeitsabläufe – sowie aktives Problemlösungsverhalten.

Ressourcenauswahl

Für die Produktion der Verbandstoffe der Fink & Walter GmbH werden größtenteils nachwachsende Rohstoffe (wie Zellulose und Baumwolle) verwendet. Grundsätzlich werden nachwachsende/erneuerbare Ressourcen gegenüber fossilen/nicht erneuerbaren Ressourcen bevorzugt. Folienverpackungen wurden – soweit möglich – durch den nachwachsenden Rohstoff Papier ausgetauscht. So bestehen bspw. die doppelt verpackten OP-Produkte der Fink & Walter GmbH nach Möglichkeit nicht aus zwei Blisterbeuteln, sondern nur aus einem Blisterbeutel, der einen Papierbeutel enthält. Bei den übrigen eingesetzten Rohstoffen werden stets umweltverträgliche Materialien (wie Polyethylen und Polypropylen) bevorzugt.

Ressourceneinsatz und Abfall

Das Ziel der Minimierung von Abfallmengen verfolgt die Fink & Walter GmbH in erster Linie durch den prinzipiell sparsamen Einsatz der notwendigen Rohstoffe. Dies bezieht sich auch auf die verwendeten Verpackungsmaterialien und wird des Weiteren durch minimalistisch konzipierte Produktverpackungen unterstützt. Die Produktverpackungen werden laufend einer kritischen Überprüfung unterzogen und auch zukünftig weiter optimiert. In Bereichen, in denen es sinnvoll und hygienisch/gesundheitlich unbedenklich ist, werden Verpackungen mehrfach verwendet. Abfallvermeidung erhält stets den Vorzug gegenüber Recycling und Entsorgung. Nicht zu vermeidende Abfälle werden systematisch getrennt (so Papier-/Kartonagen-, Gewebe-, Kunststoff-/Folien- und Holzabfälle) und ordnungsgemäß entsorgt.

Transportmittelauswahl und -nutzung

Zur Minimierung des durch Transportvorgänge entstehenden Kraftstoffverbrauchs und der daraus entstehenden Abgasemissionen werden möglichst umweltfreundliche Fahrzeuge (mit geringem spezifischem Treibstoffverbrauch und hohen Emissionsstandards, mit umweltschonenden Treibstoffen, angepasste Fahrzeuggrößen, Verwendung lärmarmer und kraftstoffsparender Reifen) eingesetzt. Die Fahrzeuge werden regelmäßig gewartet, die Transportwege mit möglichst wenigen Leerfahrten geplant, die Fahrer zu einer spritsparenden und lärmarmen Fahrweise angehalten sowie die Transportaufgaben sinnvoll zwischen eigenen Transporten und Speditionstransporten aufgeteilt.

Der Güterverkehr aus Fernost erfolgt soweit möglich über die – im Vergleich zu LKW und Flugzeug – deutlich umweltschonenderen Verkehrsträger Schiff und Bahn. Diese Auswahl ist dabei spezifischer auf die erheblich höhere Energieeffizienz, die niedrigeren CO2-, Stickoxid- und Partikel-Emissionen sowie die geringere Flächeninanspruchnahme (letzteres bzgl. Bahn vs. LKW) zurückzuführen.